Infinity-Spiegel mit Bilderrahmen von IKEA

Dies ist auch so ein Bastelprojekt, dass ich immer schon mal machen wollte. Da es gerade draussen sehr kalt ist und ich keine Lust hatte in die Werkstatt zu gehen, versuche ich es mal mit einer super einfachen Variante auf Basis eines Ikea-Bilderrahmens.

Genau genommen heisst der Rahmen SANNAHED 25×25 cm, diesen gibt es in Schwarz und weiss und er kostet derzeit 5,99 EUR.

Das tolle an dem Rahmen ist, dass man die Spiegel ohne weitere Basteleien einfach hineinsetzen kann. der Abstand zwischen den Spiegeln wird durch einen kleinen Innenrahmen realisiert, welcher dem IKEA-Bilderrahmen beiliegt.

Installation des LED-Bandes

Dies ist die einzige knifflige Bastelei an dem gesamten Projekt und dauerst ca. 15 Minuten. Alle weiteren Teile werden dann nur noch zusammengesteckt.

Für die Beleuchtung benötigen wir ein 1 Meter langes LED-Band. Es gibt welche, die genau diese Länge haben, prinzipiell lassen sie sich aber auch kürzen. Ich habe meinen LED-Streifen bei Amazon gekauft, dieser kostet 10,99 EUR und kommt sogar mit einer kleinen Fernbedienung!

Damit der Innenrahmen perfekt in den Rahmen passt, muss das Anschlusskabel des LED-Streifen durch den Rahmen geführt und dann (wie auf dem Foto zu sehen) versenkt und nach hinten geführt werden. Das MDF-Material des Innenrahmens lässt sich sehr einfach mit einem Cutter bearbeiten und entsprechend herausschneiden. Danach sollte das Anschlusskabel am Rahmen verklebt werden, damit sich der Innenrahmen einfach in den Aussenrahmen einsetzen lässt.

Einpassung des LED-Anschlusskabels.
Verkleben des LED-Streifens, ich habe hierfür “Pattex Repair 100%” verwendet.

Der Spion-Spiegel für den Unendlichkeits-Effekt

Um den Unendlichkeits-Effekt zu erreichen, benötigen wir einen gewöhnlichen Spiegel mit 25x25cm in 3mm Stärke und einen Spionage-Spiegel mit denselben Maßen (gibts allerdings erst ab 4mm Stärke).

Den Spionage-Spiegel (auch halbdurchlässiger SpiegelVenezianischer Spiegel, Spanischer SpiegelSpionspiegel, Einwegspiegel oder Polizeispiegel) habe ich bei einer Online-Glaserei gekauft. Ihn in 25cm x 25cm anfertigen zu lassen ist zwar kein Schnäppchen, aber der Endlos-Effekt ist damit wirklich super! Alternativ kann man den Effekt auch mit einer Spiegelfolie herstellen, aber das wirkt nicht annähernd so gut und die Rolle kostet immerhin auch schon mehr als 10 EUR. Ausserdem wird der Bilderrahmen mit einem echten Spionage-Spiegel im ausgeschalteten Zustand zu einem vollwertig nutzbaren kleinen Spiegel, was den Überraschungs-Effekt beim Einschalten noch mal verstärkt. Spiegelfolie hingegen ist als Spiegel völlig unbrauchbar.

Den gewöhnlichen Spiegel habe ich bei Ebay gekauft, da er dort günstiger war, als in der oben genannten Online-Glaserei.

Der Infinity-Mirror wird montiert

  1. Zuerst wird der Spionage-Spiegel von hinten in den leeren Ausssenrahmen eingesetzt. Die Reflexionsschicht sitzt in dem Spiegel nicht genau mittig, man kann das sehen, wenn man ihn von der Seite anschaut. Die Reflexionsschicht sollte weiter zur Innenseite zeigen. Oder anders gesagt: Schaut man von vorn in den Spiegel, sollte hier der dickere Glasanteil zu sehen sein. Jetzt ist eine gute Gelegenheit, den Spiegel noch mal von innen zu reinigen.
  2. Danach wird der Innenrahmen eingesetzt, mit dem Kabel nach hinten geführt.
  3. Nun wird nach einer sorgsamen Reinigung der normale Spiegel eingesetzt, mit der Reflexionsschicht nach Innen.
  4. Als letztes wird der hintere Deckel aufgesetzt, welcher dem Rahmen beiliegt. Das Passepartout und die Plexiglas-Scheibe benötigen wir nicht.
  5. Die kleinen Blechstreifen fixieren letztendlich alles.
  6. Der Spiegel ist nun fertig und kann getestet werden 🙂

To be continued …

Dieser Artikel wird nach und nach aufgebaut. Sollte Euch das Projekt interessieren, schreibt mir zur Motivation doch gern einen Kommentar.

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